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Geschichte
Geschichte des Ordens des Heiligen
Stanisław
Der
Stanislausorden
wurde von König
Stanislaus
II. Stanislaw August
Poniatowski
als einklassiger
Orden am 7. Mai
1765 und damit am
Namenstag des Hl.
Stanislaus,
Bischof und
Märtyrer
1035-1079, für die
höheren
Adelsstände
eingeführt. Auf Grund
des schriftlichen
Status PRAEMIANDO
INCITAT ( Ansporn
durch Auszeichnung)
durfte die Anzahl der
Kavaliere, ausgenommen
des Königs und der
Kavalieren des Orden
des Weißen Adlers, die
Zahl 100 nicht
überschreiten. Die
Bedingung zur
Erlangung des Ordens
war eine adelige
Abstammung über vier
Generationen sowohl
väterliche ? wie
mütterlicherseits.
Was waren die
Zielsetzungen des Ritterordens? Die Instandhaltung und
Erweiterung der Bibliothek von Krakau und die Hilfestellung
durch regelmäßige Zahlungen an das örtliche Krankenhaus ?Zum
Kindlein Jesu?, was wir später auch in den Statuten des Ordens
wieder finden.
Allein die
Tatsache, dass der
Neugegründete
polnische
Ritterorden den
Namen eines
grausam
gefolterten
polnischen
Heiligen bekommen
hatte und in
Anbetracht der
Tatsache, dass der
Orden für die
Familien der
höheren und
höchsten
Adelsstände
gedacht war, lässt
sich der Schluss
verhältnismäßig
leicht ziehen,
dass
König Poniatowski
mit der
Ordensgründung
eine
Gesellschaftsform
ins Leben hat
rufen wollen, in
der die
Möglichkeit
geboten werden
sollte, die
vereinte
aufbauende Kraft
eines
einträchtigen Tuns
und Handelns in
der Praxis endlich
kennen und
schätzen zu
lernen. Skeptisch
gesehen, war der
Orden für seine
Anhänger
vorgesehen, er
wurde auch zum
Gegenstand des
Verkaufs an
vermögende Adlige,
die die
Erforderungen für
den Erhalt des
Weißen Adlers
nicht erfüllten
und sich in der
titellosen
Adelsrepublik, in
ihrem
Prachtliebenden
18. Jahrhundert,
nach
Auszeichnungen
sehnten.
Der Orden wurde
nach der 3.Teilung
Polens
nicht mehr
verliehen. Die
Wiederaufnahme des
St. Stanislaus
Ordens wurde am
22. Juli 1807 in
der Verfassung des
Herzogtums
Warschau
festgelegt. König
Friedrich August
von Sachsen,
Herzog von
Warschau, der
zweite Großmeister
des Ordens, hatte
im Gesetz vom 16.
Februar 1809 das
Ordensband
geändert, um den
Orden aus dem
XVIII. Jahrhundert
zu unterscheiden:
es wurde ein
zusätzlicher
weißer Streifen an
beiden Rändern
angeordnet.
Gleichzeitig wurde
es verboten, die
früheren Orden
ohne die Erlaubnis
des Königs mit dem
neuen Ordensband
zu tragen.
Zusammen mit der
Erneuerung des
Ordens 1807 wurden
auch die Gebühren
wieder erneuert:
vier rote Zloty
für das
Krankenhaus "Zum
Kindlein Jesu ",
25 rote Zloty bei
der Verleihung des
Ordens.
Die erste
Ordenverleihung
war am 5. März
1809, die letzte
im Mai 1813.
Insgesamt wurde
der Orden in
dieser Zeit nur
18-mal verliehen.
Kaiser
Alexander I.,
als König von
Polen, erneuerte
ihn 1815 und
teilte ihn in vier
Klassen. Kaiser
Nikolaus I.
verleibte ihn 1831
den russischen
Orden ein und
beschränkte ihn
1839 auf drei
Klassen (die
zweite mit zwei
Unterabteilungen
mit und ohne
Krone). Die zweite
Klasse
(Halsdekoration
mit Bruststern)
durfte nur an
Ausländer
verliehen werden.
Ab
1855
gab es auch eine
Militärabteilung
mit Schwertern
(sämtliche
russische Orden
mit Ausnahme des
Georgsordens (Russischer
Orden des Heiligen
Georg)
erhielten
Schwerter als
zusätzliche
Dekoration). Dabei
gab es zwei
Varianten:
Schwerter am Ring
und Schwerter
zwischen den Armen
des Kreuzes.
Schwerter am Ring
bedeuteten, dass
man die
Militärdekoration
zu einem
niedrigeren Grade
erworben und zum
höheren Grade
überführen durfte.
Ab etwa
1860
wurden die Kreuze
und Sterne der
1.und der 2.Klasse
auch mit
Brillanten
vergeben. Ab
1857
versah man die
3.und 4.Klasse des
St.Annen-
St.Stanislaus- und
des
Orden des Heiligen
Wladimir
s und mit
Schwertern mit
einer Schleife
(russisch:
lenta s bantom)
am Ordensband. Der
Stanislausorden
kam im Rang nach
dem
Sankt-Annen-Orden
(Russischer
Orden der Heiligen
Anna),
als allerletzter
im russischen
System.
Ordenswiederherstellung:
Jahre 1976 erwacht
die ehemalige
Polnische
Regierung im Exil
mit dem ehemaligen
Präsident in Exil,
Juliusz Nowina
Sokolnicki Das
Orden zum Leben Es
entstand eine
karitative
Vereinigung mit
dem Namen "Order
of Saint
Stanislas", der
die Insignien des
Stanislausordens
aus der Zeit der
1. Polnischen
Republik weiter
führt. (5
Klassen).
Der Graf
Juliusz Nowina
Sokolnicki
starb am 17.
August 2009 in
Colchester. Der
amtierende
Großmeister Jan
Zbigniew Graf
Potocki
der aus dem
polnischen Uradel
stammt,
stellt in Zukunft
sicher, dass die
Aktivitäten
erfolgreich
fortgesetzt
werden.
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